In Notsituationen am richtigen Ort helfen
Die Angehörigen des Rotkreuzdienstes (AdRKD) werden dazu ausgebildet, effiziente Hilfe bei Katastrophen leisten zu können.
Wie helfen bei Erdbeben, Dammbrüchen, Epidemien, Chemieunfällen, Nuklearkatastrophen oder kriegerischen Konflikten? Mit gezielter Grundausbildung wird den AdRKD das nötige Know-how vermittelt.
Dies sind einige Gründe, weshalb sich junge Frauen mit einer Berufsausbildung im Gesundheitswesen für den Rotkreuzdienst engagieren.
Dauer: Die Rekrutenschule RKD dauert insgesamt sechs Wochen:
- Drei Wochen Allgemeine Grundausbildung – AGA
- Drei Wochen Fachgrundausbildung – FGA
Während dieser Zeit werden alle neu rekrutierten AdRKD auf ihre zukünftigen Aufgaben und Einsätze vorbereitet.
Ausbildungsinhalte in der AGA
- Militärische Strukturen / Militärische Formen
- Dienstreglement / Armeeorganisation / Sicherheitspolitik
- Kriegsvölkerrecht / Genfer Konventionen / Die 7 Rotkreuzgrundsätze
- Katastrophenhilfe und Rettungswesen
- 1. Hilfe inkl. CPR
- Koordinierter Sanitätsdienst (KSD)
- Verhalten und Selbstschutz beim Einsatz von atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen
- Sport u.a.m.
Ausbildungsinhalte in der FGA
- Armeesanitätsmaterial inkl. Handhabung
- Aufbau, Strukturen, Betrieb und Abbau eines Militärspitals
- ‚Patientenweg' von Aufnahme/Triage über Operationssaal bis Pflegestation
- Automatische externe Defibrillation (AED)
- Modulare sanitätsdienstliche Einheit: MSE2 (San Hist Container)
- Sport u.a.m.
Die Rekrutenschulen RKD sind eingebunden in die Spit Rekrutenschule der Armee und finden auf dem Waffenplatz in Moudon sowie in einem Militärspital statt.